Visionsgedenkspiel 2017

Niklaus von Flüe hat Visionen erfahren und vermittelt, die von grosser Tiefe und Symbolik sind; sie sind ein einmaliges Vermächtnis des Spätmittelalters. Die Pilgervision von Bruder Klaus bildete die Inspiration für das Theater vom 19. August bis 30. September 2017. Im schlichten, geschlossenen Spielraum auf einer freien Wiesenfläche zwischen Sachseln und Flüeli-Ranft OW wurde ein berührendes Erlebnis für ein nationales Publikum geschaffen.

Pavillon mit Blickrichtung Geissberge, Frontansicht & Blickrichtung Pilatus (Bilder: S. Kathriner)


Das Visionsgedenkspiel «vo innä uisä» (aus der Mitte) führte mit Szenen, Projektionen, Klängen, Gesang, Tönen und Bildern in die mystische Welt von Bruder Klaus und der Visionen, und wurde zu einem grossen Publikumserfolg: 11'200 Personen besuchten die 41 Aufführungen. Der temporäre Aufführungspavillon aus Holz wird bis Ende des Jahres zurückgebaut. Im Frühling wird am renaturierten Standort ein Zeichen gesetzt, das nachhaltig an dieses aussergewöhnliche Theaterereignis erinnern wird. Im Aufführungsprospekt und im Programmheft sind Fotos, Texte und Informationen des Visionsgedenkspiels. Begleitend zum Visionsgedenkspiel gestaltete die Künstlerin Judith Albert ein handliches kleines Buch zur Pilgervision von Bruder Klaus. Es lädt ein zur vertiefenden und poetischen Betrachtung dieser spirituellen Innenwelt. Erhältlich für Fr. 10.- im Wallfahrtssekretariat Sachseln, im Museum Bruder Klaus Sachseln und bei Bücher Dillier, Sarnen.


Partner und Unterstützer Gesamtprojekt


Partner und Unterstützer Visionsgedenkspiel

Partner

Sponsoren

Beitragsgeber

Kanton Obwalden; Einwohnergemeinden Sarnen, Kerns, Sachseln, Alpnach, Giswil, Lungern, Engelberg; Korporationen Sarnen (Freiteil, Schwendi, Ramersberg, Kägiswil) Sachseln, Giswil

Bundesamt für Kultur; Landis & Gyr Stiftung; St. Anna Stiftung; Verein Barmherzige Brüder von Maria-Hilf, Schweiz; Stiftung Obwaldner Kultur; Sarna Jubiläumsstiftung; Schindler Kulturstiftung

Aufführungssponsoren

Auto Sidler AG; AXA Winterthur; belop gmbh; Bote der Urschweiz; Bruno's Best; Peter Bucher/Urs Dillier, Ingenieure; Bernhard Burch; Denner Satellit Sachseln; Dillier Feuer + Platten AG; DillierBus AG; DUKA Gartenbau AG; Eberli Sarnen AG; Elektro Furrer AG; elfo ag; ettlin&partner advokatur und notariat ag; ewp bucher dillier AG; Paul Federer; Felsenheim – LebensArt im Alter; Freunde Flüeli-Ranft und Sachseln/Flüeli-Ranft Tourismus; FRIESMANAGEMENT; Othmar Gabriel, Advokatur und Notariat; GEOTEST AG; Hausarztpraxis Dorfplatz, Dr. med. Martin Sigg, Dr. med. Tanja Michel; Hotel Kreuz AG Sachseln; Krieger AG; Maria und Werner Küchler-Flury; licht(T)raum, Markus Schürmann; Liebherr-Baumaschinen AG; Linsi AG Luzern; Lions Club Unterwalden; Maler Hinter; MEEX Versicherungsbroker AG; Mundo AG Rothenburg; Nietlispach Holding AG; Odermatt Sanitär Kerns AG; Karl Omlin AG Sachseln; Pfarrei Steinhausen; Pilatus Getränke AG; Reinhard Haustechnik AG; Rohrer Gartenbau und Hauswartungen GmbH; Rollende Werkstatt Kran AG; Anton Röthlin, alt Regierungsrat; Rotary-Club Obwalden; Schubiger AG Bauingenieure Nidwalden und Obwalden; Schwyzer Kantonalbank; Hans Spichtig, Korporationspräsident; Stephan Thalmann Baugeschäft AG; Niklaus Theiler; Vocom Informatik Alpnach; von Ah Druck AG; von Holzen Immobilien; Jürg Züst, NEUTRASS-RESIDENZ LUZERN AG

Gönner

Matteo Abächerli, Christoph Amstad, Rosmarie Amstutz, Anton + M. Bachmann-Petermann, Branko Balaban, Mario Berta, Hans Berwert, Irène und Ruedi Berwert-Fanger, Pfarrer Adrian Bolzern, Christoph Bucher, Elmar Bucher, Matthias Bucher, Maya Büchi-Kaiser, Josef Bühler, Josef und Käthy Burch, Marie-Theres Burch, Markus Bürgi, Konrad Burri, Guido Dillier, Hedi Dürr, Pfarrer Daniel Durrer, Beat Durrer, Dr. Marco Durrer, Markus Ettlin-Niederberger, Markus Exer, Dr. Othmar Filliger, Donato Fisch, Karl und Theres Fischer-Käser, Antonia Frangoulis, Christine Freimann, Rudolf Freimann, Andreas Gasser-Bürgi, Yvonne Gellert, Eduard Gnesa, Stefan Grotewohl, Vreni Grüter, Elsbeth Guldimann, Werner Guldimann, Constantin Gyr, Rolf Haag, Adrian Haueter-Zumbühl, Beatrice Herzog, Fred Hirner, Dr. Martin Holz, Helen Imfeld-Ettlin, Albert Infanger, Fredy M. Isler, Paul Jans, Niklaus Julier, Niklaus Jung, Generaloberin Sr. Heidi Kälin, Stefan und Helen Keiser-Fürrer, Hans Kiener, Kollegium Sarnen, Anton Kost, Pfarrer Johann Kühnis, Erna Langensand-Kaufmann, Theres und Otto Leuenberger, Arnold und Alice Lienert, Marie-Cathérine Lienert, Niklaus Linder, Hampi Lussi planteams.ch ag, Peter Lüthi, Edy und Berty Mathis, Robert Meier, Christoph und Doris Mennel, Anninja Müller, Nählokal Dreyer, Rev. Alexander Nakoi, Pfarrer Bernd Naphausen, Cornelia Nepple Kost, Reto Odermatt, Theres Oechslin, Andreas und Verena Pfister, Claudia Torres Pöhner, Stephan Pöhner, Remo Rainoni, Ruth Reinhard, Reisebüro feriezyt GmbH, Kurt Rohrer-Wagner, Tony Rohrer-Omlin, Oskar Sager Arnold, Bernhard Sauner, Hansruedi Schleiss (Aregger Schleiss Bucheli AG für Wirtschaftsberatung), Hubert Schumacher, Urs Sibler-Stocker, Dr. Jean-Pierre Sormani, Walter Spichtig-Trunz, Philip und Nicole Staub-Magne, Teilsame Lungern-Dorf, Theater Giswil, Giann Theler, Nicole Tröndle Rytz, Reto Vanoli-Etterlin, Maria von Flüe, von Flüe Beratung & Treuhand GmbH, Urs Wallimann, Peter Wälti, Gerhard Wirz, Marianne Zimmermann

Medienmitteilung Visionsgedenkspiel zählte 11'200 Besucher 02.10.17


Kontakt

Peter Lienert (Projektleiter),
Ludwig Krummenacher (Stellvertreter),
visionsgedenkspiel@mehr-ranft.com


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Isabelle Chassot, Direktorin Bundesamt für Kultur
«Niklaus von Flüe bleibt bis heute eine Inspiration für uns. In seiner Suche nach dem Frieden und der Versöhnung zwischen den Menschen gibt er uns eine hilfreiche Botschaft für unser Zusammenleben.«
Isabelle Chassot, Direktorin Bundesamt für Kultur
Anastas Odermatt und Michaela Klaus, Co-Präsidium Jungwacht-Blauring Schweiz
«Mehr Ranft ist für uns von Jungwacht Blauring ein Aufruf zu mehr Innehalten, mehr Aufhorchen, mehr Gemeinschaft – ein Aufruf zu Friede, Gerechtigkeit und Solidarität. Dazu rufen wir auf – auch an unserem alljährlichen Ranfttreffen.»
Anastas Odermatt und Michaela Klaus, Co-Präsidium Jungwacht-Blauring Schweiz
Christiane Faschon, ehem. Generalsekretärin Arbeitsgemeinschaft christl. Kirchen in der Schweiz
«Niklaus von Flüe ist Vielklang der Begegnung: Mit sich selbst, mit seiner Frau Dorothea, mit seinen Kindern, mit den politisch Verantwortlichen und dem Geheimnis Gottes. Keine dieser Begegnungen lässt sich aus der Melodie seines Lebens und Wirkens lösen.»
Christiane Faschon, ehem. Generalsekretärin Arbeitsgemeinschaft christl. Kirchen in der Schweiz
Christiane Leister, Verwaltungsratspräsidentin Leister Technologies AG
«Niklaus von Flüe ist in unserer vorwiegend materiell ausgerichteten Welt eine Leitfigur mit tiefgreifenden Werten und Visionen. Er überzeugt als Vorbild, Mystiker und Mittler. Seine spirituelle Kraft und menschliche Klugheit geben uns auch heute noch wertvolle Denkanstösse und wegweisende Orientierung.»
Christiane Leister, Verwaltungsratspräsidentin Leister Technologies AG
Andrew Holland, ehem. Direktor Pro Helvetia Schweizerische Kulturstiftung
«Die Ranft geht auf Tour durch die ganze Schweiz! Ich freue mich auf die Begegnung mit dem Menschen und der Legende Niklaus von Flüe, auf ein Jahr in Stille und Dialog, tiefgründig und anregend.»
Andrew Holland, ehem. Direktor Pro Helvetia Schweizerische Kulturstiftung
Christian Meyer, Abt OSB Kloster Engelberg
«MEHR RANFT – Nach 600 Jahren Geburt von Niklaus von Flüe macht dieses MEHR RANFT Sinn. In unserer hektischen und uns aufreibenden Welt brauchen wir Ruheinseln wie den Ranft. Bruder Klaus ist in die Tiefe hinabgestiegen. Wagen wir immer wieder den Abstieg in die ruhende Tiefe, um gestärkt hervorzugehen.»
Christian Meyer, Abt OSB Kloster Engelberg
Paul Niederberger, alt Ständerat NW, Präsident Inländische Mission
«Auch nach 600 Jahren ist uns Bruder Klaus Vorbild und Stütze. Lange hat er mit sich, mit seiner Frau und seiner Familie und mit Gott gerungen, bis er den richtigen Weg gefunden hat. Seine tiefgreifenden Werte wie Toleranz und Bescheidenheit sind zeitlos.»
Paul Niederberger, alt Ständerat NW, Präsident Inländische Mission
Peter Schmid, alt Regierungsrat BE
«Niklaus von Flüe gehört für mich zu jenen, denen wir unser vielfältiges Staatswesen zu verdanken haben. Er hat es gefestigt, verbunden und christlich verankert. „Einander gehorsam sein“, das heisst, aufeinander zu hören, ist die Grundlage eidgenössischer Zusammengehörigkeit.»
Peter Schmid, alt Regierungsrat BE
Bruno Thürig, Direktor Obwaldner Kantonalbank
«MEHR RANFT verstehe ich persönlich auch als Nachhaltigkeit in ihrer Gesamtheit, also in der langfristigen Balance von ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten. Ich hoffe, dass das Leitmotiv MEHR RANFT 2017 ganz viele Menschen inspiriert, über Nachhaltigkeit nachzudenken.»
Bruno Thürig, Direktor Obwaldner Kantonalbank
Luc Humbel, Präsident Röm.-Kath. Zentralkonferenz der Schweiz
«Das Wirken von Niklaus von Flüe war für die Kirche und die gesamte Gesellschaft noch selten so brisant und visionär wie heute.»
Luc Humbel, Präsident Röm.-Kath. Zentralkonferenz der Schweiz
Dr. Heidi Z' graggen, Präsidentin Zentralschweizer Regierungskonferenz
«Weit vor der Etablierung des Erfolgsmodells Schweiz mit Kompromiss und Konkordanz gab uns Niklaus von Flüe den wichtigen Rat mit auf den Weg: Aufeinander horchen und einander gehorchen. MEHR RANFT bedeutet für mich mehr denn je, dass wir aufeinander horchen und einander gehorchen sollen – für Frieden, Gerechtigkeit, Freiheit und Wohlergehen.»
Dr. Heidi Z' graggen, Präsidentin Zentralschweizer Regierungskonferenz
Bundesrätin Doris Leuthard
«Ohne das Einverständnis seiner Frau ist der Lebensweg von Niklaus von Flüe nicht denkbar. Es freut mich, dass im Gedenkjahr 600 für Niklaus von Flüe auch die Bedeutung von Dorothee Wyss in Erinnerung gerufen und gewürdigt wird.»
Bundesrätin Doris Leuthard
Bischof Charles Morerod, Präsident Schweizer Bischofskonferenz
«En Suisse, on se souvient notamment de son rôle crucial pour éviter une guerre civile lors de l'entrée de Fribourg et Soleure dans la Confédération: on voit là l'impact que peut avoir un saint sur l'ensemble de la société. Je peux aussi témoigner que le saint patron de la Suisse est très connu à l'étranger, et est justement perçu comme un saint particulièrement "original".»
Bischof Charles Morerod, Präsident Schweizer Bischofskonferenz
Kardinal Kurt Koch
«Das politische Wunder von Stans im Jahre 1481, Niklaus von Flüe's Friedenstiftung zwischen den arg zerstrittenen Eidgenossen damals an der Tagsatzung in Stans, ist ohne das religiöse Wunder im Ranft, seine tiefe Verwurzelung in Gott, den er den "Frieden" nennt, gar nicht denkbar gewesen. Religiöse Innerlichkeit und politische Verantwortung bildeten bei Bruder Klaus eine unlösbare Einheit, die uns Christen auch heute herausfordert.»
Kardinal Kurt Koch
Dr. Gottfried Locher, Ratspräsident Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund
«Nimm alles von mir, was mich hindert zu dir: Niklaus von Flüe hat Frieden gestiftet, im Herzen und im Land. Lassen wir uns vom Glauben des Einsiedlers anstecken!»
Dr. Gottfried Locher, Ratspräsident Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund
Prof. Dr. Claus Hipp
«Die Oberflächlichkeit ist eine Sünde unserer Zeit. Da kann der Weg in die Tiefe des Ranfts eine Vertiefung des eigenen Lebens, aber auch des Gebetes bringen. Manche Entscheidung reift im Tiefgang besser. Es ist nur ein kurzer Weg vom Flüeli in den Ranft – aber dieser kurze Weg hat es in sich. Gestärkt kommt man wieder herauf. Ich wünsche allen die Erfahrung von MEHR RANFT für ihr Glaubens-Leben.»
Prof. Dr. Claus Hipp
Dominique de Buman, Nationalrat FR
« Lorsqu’à tous les niveaux de l’Etat – communes, cantons et Confédération – nous dirigeons notre pays en intégrant toutes les sensibilités à l’exercice du pouvoir, nous suivons l’exemple de Frère Nicolas qui, en 1481, a réconcilié villes et campagne en les convaincant d’étendre le partage de leur idéal commun à Fribourg et Soleure. »
Dominique de Buman, Nationalrat FR
Chiara Simoneschi-Cortesi, alt Nationalrätin TI
«Nicolao della Flüe potrebbe giocare un ruolo importante anche oggi come mediatore tra le regioni linguistiche e culturali, tra le diverse confessioni e persone in tutto il mondo e appartenenti a tutti gli stati sociali.»
Chiara Simoneschi-Cortesi, alt Nationalrätin TI
Karl Vogler, Nationalrat OW
«MEHR RANFT – berührendes Leitmotiv des Gedenkjahres. Synonym für ein Mehr an persönlicher Genügsamkeit, weniger Eigennutz und Ich-Bezogenheit. Und vor allem: ein Mehr an Frieden und Gemeinsamkeit in Gesellschaft und Politik. Nicht nur im Gedenkjahr unseres Landesheiligen.»
Karl Vogler, Nationalrat OW
Erich Ettlin, Ständerat OW
«Bruder Klaus ist präsent. Er prägte Obwalden nicht nur in der Vergangenheit, seine Präsenz ist immer noch spürbar. Kein Obwaldner Stammbaum, der nicht irgendwo bei ihm beginnt. Damit bleibt auch die Verbindung seiner Person und seines Wirkens in die Gegenwart und zu den heute lebenden Obwaldnerinnen und Obwaldnern stark – eben: präsent.»
Erich Ettlin, Ständerat OW
Franz Enderli, Präsident Trägerverein «600 Jahre Niklaus von Flüe»
«Niklaus von Flüe steht für eine Welt, die sich mit Werten der Tiefe, der echten Begegnungen und der Bescheidenheit auseinandersetzt. Mit der Botschaft MEHR RANFT möchten wir alle einladen, sich intensiv mit Fragen nach den bedeutenden Werten im Leben zu beschäftigen.»
Franz Enderli, Präsident Trägerverein «600 Jahre Niklaus von Flüe»
Peter von Matt, Prof. em. Dr Neuere deutsche Literaturwissenschaft
«Bruder Klaus hat eine Schlüsselfunktion für die politische Versöhnungskultur der Schweiz. Das heisst für den Willen, es innenpolitisch nie auf den letzten, selbstzerstörerischen Bruch ankommen zu lassen.»
Peter von Matt, Prof. em. Dr Neuere deutsche Literaturwissenschaft
Beat Hug, Beauftragter Trägerverein «600 Jahre Niklaus von Flüe»
«Wir wünschen uns eine dynamische Entwicklung des Gedenkjahres unter Beteiligung möglichst vieler und breiter Kreise im ganzen Land. Niklaus von Flüe ist für alle da.»
Beat Hug, Beauftragter Trägerverein «600 Jahre Niklaus von Flüe»
Margret Omlin, Konzept Leitmotiv Mehr Ranft
«Heute sagt Papst Franziskus, dass wir uns wieder dem Wesentlichen zuwenden müssen. Im Kern geht es immer um dasselbe: Um elementare Fragen das Menschseins. Was ist wirklich wichtig?»
Margret Omlin, Konzept Leitmotiv Mehr Ranft
Peter von Matt, Prof. em. Dr Neuere deutsche Literaturwissenschaft
«In Zeiten der Not und der Verunsicherung rückte sein Bild immer wieder ins Bewusstsein. Er besass und besitzt den Respekt beider Konfessionen.»
Peter von Matt, Prof. em. Dr Neuere deutsche Literaturwissenschaft
Margret Omlin, Konzept Leitmotiv Mehr Ranft
«Bruder Klaus hat mitten im Leben gestoppt, um endlich zum Wesentlichen zu kommen – mit grossem Unbehagen gegenüber den Entwicklungen seiner Zeit. Er ist quasi implodiert. Der Ranft ist nicht Versteck, sondern der Ort, um zu sich zu kommen. Der Ranft steht für das radikal Wesentliche, das Leise.»
Margret Omlin, Konzept Leitmotiv Mehr Ranft
Volker Reinhardt: Die Geschichte der Schweiz, Prof. Dr. Geschichte der Neuzeit
«Im Gegensatz zur Tell-Legende hat der Bruder Klaus-Mythos einen harten historischen Kern.»
Volker Reinhardt: Die Geschichte der Schweiz, Prof. Dr. Geschichte der Neuzeit
Peter von Matt, Prof. em. Dr Neuere deutsche Literaturwissenschaft
«Wenn man Niklaus von Flüe gerecht werden will, darf man das Fremde, das Rätselhafte auch, das um die Figur ist, nicht unterschlagen.»
Peter von Matt, Prof. em. Dr Neuere deutsche Literaturwissenschaft
Sr. Thomas Limacher: Kraft, die aus der Tiefe kommt, Pfarreiblatt Obwalden
«Der Ranft wurde sein Ort des vertieften inneren Weges. Dort holte er sich die Kraft aus der Tiefe, und in der Einsamkeit in seiner Herzmitte.»
Sr. Thomas Limacher: Kraft, die aus der Tiefe kommt, Pfarreiblatt Obwalden
Carl Gustav Jung: Gesammelte Werke, 11
«Niklaus von Flüe ist der einzige hervorragende schweizerische Mystiker von Gottes Gnaden, der un-orthodoxe Urvisionen hatte und unbeirrten Auges in die Tiefen jener göttlichen Seele blicken durfte, welche alle durch Dogmatik getrennten Konfessionen der Menschheit noch in einem symbolischen Archetypus vereinigt enthält.»
Carl Gustav Jung: Gesammelte Werke, 11
Robert Knüsel, Flüeli-Ranft
«Die Botschaft, die von dem gestrengen Asketenleben des Klausners in die Welt ausstrahlt, lehrt nicht die Verachtung des Lebens, sondern den rechten Umgang mit dem Leben, der erst gewonnen wird, wenn die wahrhaftig unendliche Tiefe, die ewige Bedeutung aller Dinge wenigstens erahnt wird!»
Robert Knüsel, Flüeli-Ranft
Heinrich Federer, 1921
«Der Bruder Klaus ist viel zu gross, um nur Obwaldner zu sein. Er ist zu gross sogar für einen Eidgenossen. Er gehört der ganzen Welt.»
Heinrich Federer, 1921

Trägerverein «600 Jahre Niklaus von Flüe»