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Neuigkeiten zu 600 Jahre Niklaus von Flüe

 17.01.2017

Visionsgedenkspiel – Beginn Vorverkauf 19.01.2017

Das Visionsgedenkspiel wird zwischen dem 19. August und 30. September 2017 an insgesamt 33 Tagen 41 Mal aufgeführt. Die 29 Abendvorstellungen beginnen um 20.00 Uhr, die zwölf Nachmittagsaufführungen um 16.00 Uhr. Tickets können ab 19. Januar 2017 via Vorverkauf Visionsgedenkspiel gebucht werden. Jeweils montags während den üblichen Bürozeiten steht auch ein telefonischer Vorverkauf unter der Nummer 041 660 91 18 zur Verfügung. Gruppenreservationen werden per E-Mail (visionsgedenkspiel@mehr-ranft.com) oder telefonisch (079 543 24 99) entgegengenommen.

 

Das Visionsgedenkspiel «vo innä uisä» («Von innen nach aussen») ist ein zentrales Kernprojekt des Gedenkens «600 Jahre Niklaus von Flüe». Ein 30-köpfiges Organisationskomitee unter der Leitung von Peter Lienert zeigt sich für Planung und Durchführung verantwortlich. Autor des Visionsgedenkspiels ist Paul Steinmann, Regie führt Geri Dillier. Die Künstlerin Judith Albert, Trägerin des Innerschweizer Kulturpreises 2016, gestaltet die Bildprojektionen. Die Musik und Klänge komponiert Jul Dillier. Für das Gedenkspiel konnten Laiendarsteller und Chormitglieder aus der Region Zentralschweiz gewonnen werden.

Einzigartiger Aufführungspavillon in der freien Wiesenlandschaft

Zwischen Sachseln und Flüeli-Ranft, umgeben von einer faszinierenden Natur und mit Ausblick auf die markante, das Sarneraatal umfassende Bergkette, entsteht in den nächsten Monaten eigens für das Spiel ein einzigartiger Aufführungspavillon. Dieser geschlossene, in seiner Schlichtheit spektakuläre Pavillon weist einen Zuschauer- und einen Bühnenbereich auf. Der Bühnenraum ist eine einfache, offene Spielfläche, unterteilt durch eine grosse, je nach Lichtführung transparente Projektionswand in eine Spielfläche davor und eine dahinter, was das Wechselspiel von Innen- und Aussenwelt zusätzlich erlebbar macht. Der temporär errichtete Holzkubus wurde vom Architekturbüro Beda Dillier aus Sarnen in Zusammenarbeit mit dem Obwaldner Architekten Erich Vogler geplant und bietet Platz für 270 Zuschauer. Die Besucher erreichen nach einem kurzen Gang durch die schöne Landschaft den Innenraum, der auch symbolisch für die Innenwelt Niklaus von Flües steht. «Dieser erlebbare Weg von aussen nach innen und wieder hinaus erinnert auch an das Meditationsrad von Niklaus von Flüe und sorgt für eine einmalige, besondere Atmosphäre», erklärt OK-Präsident Peter Lienert.

Pilger- und Pilatusvision als Projektionsflächen der Innenwelt des Eremiten

Inhaltlich orientiert sich das aussergewöhnliche Theaterereignis an der Pilger- und Pilatusvision von Niklaus von Flüe. So werden mit Spielszenen, Projektionen, Musik und Gesang die Besucher eingeführt in die äussere und innere Welt des Eremiten, Mystikers und Friedensbotschafters. Die Aussenwelt, die Menschen um Niklaus von Flüe, Frauen und Männer, Nachbarn, Priester, Freunde, Skeptiker kommen in Dialogen und szenischen Bildern zur Sprache. Sie bringen die unterschiedlichen und widersprüchlichen Haltungen zu Bruder Klaus ins Spiel. Niklaus von Flüe suchte nach seinem «einig Wesen», nach einem Leben «vo innä uisä». Seine Visionen sind spirituelle Wegmarken auf diesem inneren Weg, der ihn wegführte aus seinen politischen Ämtern, weg von seinem Leben als Bauer, Familienvater, Ehemann; hinab in die Tiefe des Ranftes. Regisseur Geri Dillier erklärt: «Das Gedenkspiel ist kein Historienstück, keine Biografie, kein Festspiel. Dem inneren und äusseren Weg von Bruder Klaus gehen wir nach mit dem durch Zeitgenossen überlieferten Text – gesprochen von Hanspeter Müller-Drossaart –, mit Bild- und Videoprojektionen von Judith Albert sowie Klängen, Chorgesang und Tönen von Jul Dillier. Inspiriert von der Melchaaschlucht, der nächsten Umgebung des Eremiten, wird die vielschichtige Welt der bildstarken Visionen einerseits und seines äusseren Lebens andererseits sinnhaft vermittelt.»

 

 

Weitere Informationen: www.mehr-ranft.ch/visionsgedenkspiel

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