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Neuigkeiten zu 600 Jahre Niklaus von Flüe

 05.04.2017

Gemeinsam zur Mitte – Nationaler ökumenischer Gedenk- und Feiertag

In Zug wurde am Samstag ein berührendes Zeichen der Einheit des Christentums in der Schweiz gesetzt. Erfreulich viele Besucherinnen und Besucher auch aus der französischsprachigen Schweiz feierten zusammen bei strahlendem Sonnenschein 600 Jahre Niklaus von Flüe und 500 Jahre Reformation.

Das abwechslungsreiche Programm mit Referaten, Filmvorführungen, Podiumsgespräch, Gebetszeit und musikalischer Feierstunde kam sehr gut an. In Erinnerung an die Verbrüderung der beiden gegnerischen Heere im Ersten Kappelerkrieg 1529 wurde zum Mittagessen eine Kappeler Milchsuppe offeriert. Der Historiker Josef Lang stellte den Einfluss von Niklaus von Flüe auf die Reformatoren Huldrych Zwingli und Heinrich Bullinger vor, welche das Söldnertum und liturgischen Pomp kritisierten. Als bewegender Höhepunkt des Gedenk- und Feiertags kann das gemeinsam vorgetragene Schuldbekenntnis von Gottfried Locher und Bischof Felix Gmür für die Verfehlungen beider Kirchen im Zuge der Reformation genannt werden. Zum Zeichen der Versöhnung umarmten sich der Kirchenbundpräsident und der Bischof. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst durch die Uraufführung der Kantate «Gemeinsam zur Mitte».

Videobericht

Referat von Josef Lang, Historiker, Bern: «Nimm alles von mir, was mich hindert zu dir. Was Bruder Klaus und die Reformation verbindet»

Liturgie zum nationalen ökumenischen Gedenk- und Feiertag

Weitere Informationen:

http://www.mehr-ranft.ch/projekte/nationaler-oekumenischer-gedenk-und-feiertag

 

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Trägerverein «600 Jahre Niklaus von Flüe»